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Studentin sitzt in den Reisterrassen zwischen Palmen auf Bali

Über Bali

Leben auf Bali

Sandstrände, üppige Reisterrassen und tägliche Zeremonien: Balis Vielfalt scheint endlos. Das solltest du über dein neues Zuhause wissen, bevor du ankommst.

Bali auf einen Blick

Durchschnittstemperatur
27 °C
Trockenzeit
April – Oktober
Regenzeit
November – März
Zeitzone
WITA (UTC+8)
Hauptstadt
Denpasar
Einwohner
4,2 Millionen
Sprachen
Indonesisch, Balinesisch
Religion
Überwiegend Hinduismus
Währung
Indo­nesische Rupiah (IDR)
Strom
230 V, Stecker Typ C / F
Höchster Berg
Mount Agung, 3.031 m
Flughafen
Ngurah Rai International (DPS)

Die Insel der Götter

Bali ist eine kleine Insel, rund 140 km von Ost nach West, bietet aber mehr Abwechslung als manches Land: Surfstrände und Kalksteinklippen im Süden, Vulkane und Kraterseen in der Mitte, Reisterrassen und Dschungel rund um Ubud und ruhige schwarze Sandstrände im Norden. Vor allem ist Bali eine hinduistische Insel im Land mit der größten muslimischen Bevölkerung der Welt, mit einer lebendigen Kultur, die du jeden Tag spürst.

Wetter und Jahreszeiten

Sommer das ganze Jahr, mit zwei Jahreszeiten.

Trockenzeit (April – Oktober)

Sonnige Tage, weniger Luftfeuchtigkeit und kühlere Abende. Die Hauptsaison zum Surfen an der Westküste und die beste Zeit für Vulkanwanderungen. Das Sommersemester der Udayana fällt genau in diese Zeit.

Regenzeit (November – März)

Warm und feucht, mit kurzen, kräftigen Schauern, meist nachmittags oder nachts. Alles wird üppig grün, an der Ostküste gibt es die besseren Wellen, und auf der Insel ist es etwas ruhiger.

Gut zu wissen

Das ganze Jahr sind es rund 27 °C, und die Sonne ist nahe am Äquator stark. Pack leichte Kleidung, eine Regenjacke, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und einen Pullover für die Berge ein, dort wird es nachts kühl.

Wohin auf Bali?

Jeder Teil der Insel hat seinen eigenen Charakter.

Der Süden: Jimbaran und Uluwatu

Direkt neben dem Udayana-Campus: Seafood-Dinner bei Sonnenuntergang am Jimbaran Beach, spektakuläre Klippen und Weltklasse-Wellen in Uluwatu und der Tempel auf der Klippe mit dem berühmten Kecak-Feuertanz.

Canggu und Seminyak

Balis lebendige Westküste: Surfspots, Cafés, Co-Working-Spaces, Beachclubs und Sonnenuntergänge. Hier geht man aus, allerdings kann der Verkehr dicht sein.

Ubud

Das kulturelle Herz Balis in den grünen Hügeln: Reisterrassen, der Monkey Forest, Kunstmärkte, Yogastudios und jeden Abend traditionelle Tanzvorführungen.

Sanur und Denpasar

Denpasar ist Balis lebendige Hauptstadt, nah am Ngurah-Rai-Campus. Im benachbarten Sanur gibt es einen ruhigen Strand, eine lange Promenade und die Boote zu den Nusa-Inseln.

Die Mitte: Mount Batur

Starte nachts zur Wanderung und sieh den Sonnenaufgang vom Gipfel des aktiven Vulkans, danach entspannst du in den heißen Quellen an seinem Fuß.

Der Norden und Osten

Wasserfälle, Delfine vor Lovina, der Wasserpalast Tirta Gangga und tolles Tauchen und Schnorcheln rund um Amed: die ruhige Seite Balis, perfekt fürs Wochenende.

Balinesische Kultur

Farbenfrohe Zeremonien zeigen einen tiefen, gelebten Glauben.

Anders als im Rest Indonesiens sind die meisten Menschen auf Bali Hindus. Am Straßenrand siehst du Opfergaben, Rituale gehören zum Alltag, und viele Zeremonien bringen zusätzliche Feiertage in den Kalender. Mit GoBali erlebst du diese Kultur hautnah, von Tempelfesten bis zum traditionellen Tanz. Die Balinesen sind freundliche, lächelnde Menschen, die Besucher mit offenen Armen empfangen, und ein paar ihrer Tugenden wirst du schnell übernehmen.

GoBali-Studierende mit Barong-Tänzern in traditionellen Kostümen auf Bali

Opfergaben überall

Jeden Morgen werden kleine Körbchen aus Palmblättern mit Blumen, Reis und Räucherstäbchen (Canang Sari) vor Häuser, Läden und Tempel gelegt. Geh um sie herum und tritt nie darauf.

Nyepi, der Tag der Stille

Am balinesischen Neujahr steht die ganze Insel 24 Stunden still: kein Verkehr, kein Licht, sogar der Flughafen schließt. Am Abend davor ziehen riesige Ogoh-Ogoh-Monster durch die Straßen. Unvergesslich.

Im Tempel

Bedecke Schultern und Beine und trag Sarong und Schärpe; viele Tempel leihen sie dir am Eingang. Setz dich nicht höher als die Priester und frag, bevor du Zeremonien fotografierst.

Vier Namen

Die meisten Balinesen heißen nach ihrer Geburtsreihenfolge: Wayan (oder Putu) für das erste Kind, Made für das zweite, Nyoman für das dritte und Ketut für das vierte. Du wirst von jedem viele kennenlernen.

Das musst du probieren

Vom Straßenstand bis zum Dinner am Strand: Essen gehen gehört zum Alltag.

Nasi Campur

Reis mit ein bisschen von allem: Gemüse, Fleisch oder Tofu, Ei und Sambal. Das klassische Mittagessen im Warung.

Sate Lilit und Babi Guling

Balinesisches Hackfleisch-Satay, auf Zitronengras gegrillt, und das berühmte Spanferkel, eine Festtagsspezialität.

Frisch und gesund

Tropische Früchte, Smoothie Bowls und frische Kokosnüsse an jeder Ecke, dazu viele vegetarische und vegane Cafés.

Tipps für den Alltag

  • Hol dir eine lokale SIM-Karte am Flughafen oder in der Stadt. Daten sind günstig, und du brauchst sie für Karten und Fahr-Apps.
  • Hab etwas Bargeld dabei. Warungs, Märkte und viele Fahrer nehmen nur Rupiah; Geldautomaten gibt es überall.
  • Handle mit einem Lächeln auf Märkten, aber nicht in Läden mit festen Preisen.
  • Trink abgefülltes oder gefiltertes Wasser. Viele Cafés füllen gratis nach, nimm also deine eigene Flasche mit.
  • Respektier Sonne und Meer: Sonnencreme mit hohem Schutz, und an Surfstränden zwischen den Flaggen schwimmen.
  • Lern ein paar Wörter: „terima kasih“ (danke) und „selamat pagi“ (guten Morgen) öffnen viele Türen.

Bali macht Spaß

Unzählige Möglichkeiten für deine Freizeit.

Im Wasser

Bali ist ein Surferparadies mit Wellen das ganze Jahr über. Die meisten GoBali-Studierenden nehmen zu Semester­beginn gemeinsam Surfstunden, um sich mit dem Ozean vertraut zu machen.

Am Wasser

Jeder von Balis vielen Stränden hat seinen eigenen Charakter. Nach der Vorlesung bleibt Zeit, die versteckten zu finden und im Sand eine frische Kokosnuss zu genießen.

Unter Wasser

Unzählige Tauchspots rund um die Insel zeigen dir die Tiefe des Ozeans. Die faszinierende Unterwasserwelt macht Tauchen zum Muss für alle Wasserfans.

GoBali-Studierende bei einer Surfstunde am Strand auf Bali

Wochenendtrips

Bali ist auch der perfekte Ausgangspunkt, um Indonesien zu entdecken.

Nusa Penida und Lembongan

Eine kurze Bootsfahrt von Sanur: spektakuläre Klippen, türkisfarbene Buchten und Schnorcheln mit Mantarochen.

Gili-Inseln und Lombok

Autofreie Inseln mit weißen Stränden und Meeresschildkröten, dazu Lombok mit Wasserfällen und dem Mount Rinjani.

Java

Einen kurzen Flug entfernt: der Sonnenaufgang am Mount Bromo, die Tempel Borobudur und Prambanan und die Studentenstadt Yogyakarta.

Bali ist sicher

Eine friedliche, freundliche Atmosphäre, in der du dir wenig Sorgen machen musst.

Sicherer als viele andere

Verglichen mit vielen bekannten Studienorten ist Bali sehr sicher. Besonders für allein reisende Frauen ist das ein starkes Argument für Bali.

Ein Zuhause auf Zeit

Offene, warmherzige Balinesen geben dir das Gefühl, willkommen und sicher zu sein. Für die meisten Studierenden fühlt sich Bali schnell wie zu Hause an.

Professionelle Versorgung

Inter­nationale Krankenhäuser mit moderner Ausstattung sorgen für professionelle medizinische Versorgung. Für ein gutes Gefühl brauchst du eine Auslands­kranken­versicherung. Mehr unter Gesundheit & Sicherheit.

FAQ

Häufige Fragen

Wie ist das Wetter während des Semesters?

Das ganze Jahr warm, im Schnitt rund 27 °C. Die Trockenzeit dauert etwa von April bis Oktober, die Regenzeit von November bis März. Auch in der Regenzeit kommt der Regen meist als kräftiger Schauer am Nachmittag oder Abend, danach scheint schnell wieder die Sonne.

Was ist Nyepi?

Das balinesische Neujahr, meist im März. 24 Stunden lang steht die ganze Insel still: kein Verkehr, kein Licht, kein Ausgehen, sogar der Flughafen schließt. Alle bleiben zu Hause, auch Besucher. Am Abend davor ziehen riesige Ogoh-Ogoh-Figuren durch die Straßen. Eines der eindrucksvollsten Erlebnisse eines Semesters auf Bali.

Was ziehe ich für einen Tempelbesuch an?

Bedecke Schultern und Beine und trag einen Sarong mit Schärpe um die Hüfte. An vielen Tempeln kannst du einen am Eingang leihen, es lohnt sich aber, einen eigenen zu kaufen, denn du wirst viele Tempel besuchen.

Brauche ich Bargeld auf Bali?

Ja. Cafés, Läden und Restaurants in touristischen Gegenden nehmen Karte, kleine Warungs, Märkte und viele Fahrer aber nur Bargeld in Indonesischen Rupiah. Geldautomaten gibt es überall.

Welche Steckdosen gibt es auf Bali?

Typ C und F, also die gleichen wie in Deutschland, mit 230 V. Du brauchst keinen Adapter.

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